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TU Berlin

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Psychophysiologische Interfaces

Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine basiert in der Regel auf direktem Informationsaustauch. Der Mensch sendet Kommandos an die Maschine und erhält darauf eine Rückmeldung der Maschine. Die Online-Erfassung psycho-physiologische Parameter kann dazu genutzt werden, dieses Wechselspiel zu verbessern.

Die Maschine kann sich so an die aktuelle Beanspruchung des Nutzers anpassen, vom Menschen erkannte Fehler im System automatisch erkennen oder auf Intentionen und Emotionen des Nutzers reagieren, ohne dass er diese direkt mitteilen muss.

Psycho-physiologische Interfaces nutzen verschiedene Sensoren, um Informationen über den Nutzer zu sammeln. Hierbei werden der Herzschlag über ein Elektrokardiogramm (EKG), verschiedene Muskelspannungen über ein Elektomyogramm (EMG), Augenbewegungen über ein Elektookulogramm (EOG) oder Eyetracker und der Hautleitwiderstand (EDA) gemessen. Die Hirnaktivität wird in der Regel über ein Elektroencephalogramm protokoliert.

Letzteres liefert die Grundlage für spezielle psycho-physiologische Interfaces, die Brain-Computer-Interfaces (BCIs). BCIs sind Systeme, die Informationen direkt aus dem menschlichen Gehirn ableiten - sie ermöglichen hierbei „gedanken-schnelle" Steuerung technischer Funktionen im Kontext. Des Weiteren bieten sie Zugriff auf Informationen über den Nutzer, die von aussen nur schwer erkennbar sind. 

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