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TU Berlin

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Datenbank aktueller und abgeschlossener Projekte am FG MMS

CARON - Ansätze und Herausforderungen EEG-basierter Fahrerassistenzsysteme
Zitatschlüssel CARON
Autor Dr.-Ing. Sebastian Welke
Jahr 2011
Institution Industrie: Brainproducts GmbH, ADAC-Fahrsicherheitszentrum Berlin Brandenburg; FG Mensch-Maschine Systeme TU Berlin
Zusammenfassung Die Verkehrssicherheitsbilanz der letzten Jahrzehnte zeigt, dass sich die bisherige Entwicklung von Assistenz- und Sicherheitssystemen im Bereich der Fahrzeugentwicklung, als sehr wirksam erwiesen hat. Gegenüber 21.000 Verkehrstoten im Jahr 1970 lag diese Zahl im Jahr 2006 bei nur noch knapp einem Viertel. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren zeigt sich hier, dass neben einem signifikanten Anstieg der gefahrenen Kilometer, sich die Anzahl der Unfälle im Jahr kaum verändert hat. Die Anzahl an Verunglückten und Getöteten zeigt hingegen einen deutlich abnehmenden Trend.Dies demonstriert zum Einen die Effektivität moderner Unterstützungssysteme, zeigt zum Anderen jedoch auch die Grenzen auf. Es liegt die Vermutung nahe, dass ein gewisser Teil der Unfälle nicht mit den bestehenden Systemen verhindert werden konnte und kann. Der Vergleich von gefahrenen Kilometern mit der Anzahl der Verkehrsunfälle belegt die Wirksamkeit von aktiven Sicherheitssystemen, wie z.B. das Antiblockiersystem (ABS), das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) oder von Systemen zur Antriebsschlupfregelung, wie sie in inzwischen in neuen Fahrzeugen gesetzlich vorgeschrieben sind. Die fallende Anzahl an verunglückten und getöteten Personen, als Folge von Verkehrsunfällen, spricht wiederum für die Wirksamkeit von Systemen zur Erhöhung der passiven Insassensicherheit, wie z.B. Airbag oder auch der Integration von energieabsorbierenden Strukturen in das Karosseriedesign. Trotz dieser positiven Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten ist die Anzahl an Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden Folgen immer noch sehr hoch. Dieses verdeutlicht, dass neue Schwerpunkte in der Entwicklung von Fahrer- bzw. Unterstützungs-systemen gelegt werden müssen. Dieser Idee folgend, scheint ein neuer fahrerzentrierter Ansatz Erfolg versprechend. Schwerpunkt dieses Promotionsvorhabens ist die Erarbeitung von Ansätzen eines EEG-basierten adaptiven Unterstützungssystems zur Handlungsprädiktion, welches anhand der Interpretation von EEG-Daten des Fahrers sowie Umfeld- und Fahrdynamikinformationen Warn- oder Eingreifschwellen fahrer- und situationsspezifisch adaptieren soll. Methoden und Ansätze aus dem Bereich der Brain-Computer Interfaces (BCIs) stellen dazu entsprechende Mittel und Werkzeuge bereit.
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