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TU Berlin

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Datenbank aktueller und abgeschlossener Projekte am FG MMS

VIRTUS - Virtueller Testfahrer
Citation key VIRTUS
Author Mag. rer. nat. Sandra Trösterer, Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting
Year 2009
Note Techniken und Technologien: - Forschungsfahrzeug mit integrierter Videomesstechnik und Technik zur Erfassung von Fahrdaten - Blickbewegungsanlage
Institution Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V., FG Mensch-Maschine Systeme TU Berlin, HFC Human Factors Consult GmbH, TESIS DYNAware GmbH
Abstract Die Konstruktion und Entwicklung von Kraftfahrzeugen wird zunehmend durch modellbasierte Simulation bestimmt. In praktisch allen Teilbereichen der Entwicklung von Kraftfahrzeugen dienen Simulationen zur Vorhersage zukünftiger Eigenschaften des Fahrzeugs (z.B. Verbrennungsvorgänge im Motor, fahrdynamische Eigenschaften der Radaufhängung). Auch können mithilfe von fahrdynamischen Simulationsmodellen Assistenz- und Steuersysteme getestet werden. Jedoch reagieren solche Systeme zunehmend auch auf das Verhalten des Fahrers und verändern ihr Steuerverhalten in Abhängigkeit von den Fahrerreaktionen. Deshalb werden solche Tests (Hardware-in-the-Loop Tests) heute noch meist von ausgebildeten Testfahrern unter hohem Risiko, mit großem Zeitaufwand und unter Belastung der Umwelt mit dem realen Fahrzeug durchgeführt. Um diese realen Fahrversuche ins Labor verlagern zu können, werden Simulationsprogramme benötigt, die nicht nur das Fahrzeugverhalten, sondern zusätzlich gleichzeitig das Verhalten des Fahrers nachbilden. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines „virtuellen Testfahrers“, dessen Verhalten bis zu einem bestimmten Grad menschähnlich ist und gleichzeitig den Echtzeitanforderungen eines Hardware-in-the-Loop Tests genügt. Der Fokus des Fachgebiets MMS liegt in der Nachbildung desmenschlichen Verhaltens als Grundlage für die Erstellung dieses Fahrermodells. Dazu wird das Verhalten von realen Testfahrern beim Fahren spezifischer Fahrmanöver beobachtet und bestimmte Aspekte der Informationsaufnahme und –verarbeitung mittels Blickbewegungsregistierung erhoben. Diese Beobachtungen werden durch gezielte Befragungen der Testfahrer im Einzelinterview und in Fokusgruppen unterstützt.
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