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TU Berlin

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Datenbank aktueller und abgeschlossener Projekte am FG MMS

Toter Winkel – Konflikt zwischen rechtsabbiegenden LKW und geradeausfahrendem Radverkehr
Citation key ToterWinkelLKW
Author Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting, Dr.-Ing. Katja Karrer-Gauss, Prof.-Dr.-Ing. Thomas Richter, Dipl.-Ing. Annika Schreiber
Year 2013
Institution Institut für Land- und Seeverkehr TU Berlin, FG Mensch-Maschine Systeme TU Berlin, Industrie
Abstract Projektziel: Empirische Evidenz für die Wirksamkeit infrastruktur- und fahrzeugseitiger Maßnahmen zur Verringerung des Gefahrenpotentials des toten Winkels Methoden: Makroskopische Unfallanalyse: Ziel der makroskopischen Analyse ist es, die Besonderheiten des Unfallgeschehens mit rechtsabbiegenden Lkw und geradeausfahrendem Radverkehr herauszuarbeiten. So werden u.a. die Unfallumstände (Unfallzeitpunkt, Lichtverhältnisse, Fahrbahnzustand), demografische Merkmale der Unfallbeteiligten, Unfallschuld und Unfallursachen ausgewertet und zum Gesamtunfallgeschehen in Bezug gesetzt. In einem zweiten Arbeitsschritt wird die Infrastruktur an allen Knotenpunkten mit einem relevanten Unfall erfasst (u.a. die Führungsform des Radverkehrs, die Furtabsetzung, die Furtausführung). Die Infrastruktureigenschaften werden anschließend mit den Unfalldaten verschnitten, um allgemein unfallauffällige Infrastrukturtypen zu identifizieren. Mikroskopische Unfallanalyse: Die makroskopische Unfalluntersuchung wird durch eine mikroskopische Unfallanalyse ergänzt. Hierfür werden Unfallhergangsbeschreibungen und Unfallskizzen ausgewertet und Vor-Ort-Begehungen durchgeführt. Ziel der mikroskopischen Analyse ist die Identifikation weiterer sicherheitsrelevanter Aspekte (u.a. Flächennutzung der unfallbeteiligten Radfahrer, Regelverstöße der Verkehrsteilnehmer, Sichteinschränkungen, Lichtsignalisierung etc.). Fahrsimulatorversuche: Der dritte wesentliche Arbeitsschritt ist die Durchführung von Fahrversuchen in einem Lkw-Fahrsimulator. Hierbei werden Streckenabschnitte mit unterschiedlichen Infrastruktureigenschaften (verschiedene Führungsformen, verschiedene Furtabsetzungen und Furtausgestaltungen), verschiedenen betrieblichen Eigenschaften (z.B. Grünvorlauf für Radfahrer an Lichtsignalanlagen) untersucht. Fahrzeugseitig werden Fahrten ohne und mit einem Abbiegeassistenten variiert. Ausgewertet werden u.a. die Fahrdaten des Lkw-Simulators sowie die Blickbewegungen der Fahrer. Ergebnisse: Aussagen über die Wirksamkeit verschiedener infrastrukturseitiger Maßnahmen und einer fahrzeugseitigen Maßnahme in Form eines Abbiegeassistenten zur Verringerung der Unfallgefahr
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