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TU Berlin

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Offene Abschlussarbeiten

Das FG MMS bietet die Möglichkeit an den Forschungsfeldern und den aktuellen Projekten aktiv mitzuarbeiten und an der eigenen Abschlussarbeit zu arbeiten. Bei Interesse können Sie sich auf dieser Seite über offene Themengebiete für Bachelor- und Masterarbeiten (ggf. auch noch Diplom- und Studienarbeiten) informieren. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an die angegebenen Ansprechpartner.

Natürlich sind wir immer für Anfragen und Anregungen offen. Sprechen Sie uns an, wir werden für Sie eine individuelle Lösung finden. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting [1] oder tragen Sie sich für einen Termin in seiner Sprechstunde [2] ein.

 

 

Mit Virtual Reality berufliche Qualifikationen für die Energiewende trainieren - Effekte einer VR Anwendung zum Training der Fehlerdiagnosekompetenz auf Windkraftanlagen

Im Forschungsprojekt MARLA (www.marla.tech [3]) entwickelt das FG Mensch-Maschine-Systeme gemeinsam mit anderen PartnerInnen eine VR Anwendung für die Oculus Quest, welche es Azubis ermöglicht die systematische Fehlerdiagnose am Beispiel eines spezifischen Fehlers auf einer Offshore Windkraftanlage zu trainieren. Im Rahmen des Projekts wird in empirischen Evaluationsstudien sowohl die Interaktion innerhalb der Anwendung, die Usability als auch die durch die Anwendung initiierten Lernprozesse und ihre Effekte näher betrachtet. Auf Grund der aktuellen Bedingungen sind dafür sowohl Laborstudien mit kleineren Nutzergruppen als auch Online Studien innerhalb der Entwicklercommunity angedacht.


Ziel der ausgeschriebenen Arbeit ist es, auf Grundlage einer empirischen Untersuchung einen Beitrag zur Beantwortung folgender Forschungsfragen zu leisten:

  • Welche Usability Aspekte in Bezug auf die Bedienung der Anwendung lassen sich empirisch identifizieren?
  • Wie wird der pedagogical Agent von den Lernenden wahrgenommen? Was sind Kerneigenschaften des pedagogical Agent, welche Auswirkungen auf das Erleben und den Lernprozess der Lernenden haben?
  • Welche Lerneffekte in Bezug auf Wissen über Windkraftanlagen, technische Systeme, Fehlerdiagnose lassen sich auf die Anwendung zurückführen?
  • Welche motivatonalen Effekte sind mit der Verwendung der Anwendung verbunden (Lernmotivation, Interesse an Windkraftanlagen, Selbstwirksamkeit und Berufsorientierung)?


Bei Interesse, weiteren Fragen oder Anmerkungen melden Sie sich gerne:


Ansprechpartner:

Dr. Felix Kapp, E-Mail: felix.kapp@tu-berlin.de [4]

 

Ein Serious Game zur Förderung der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - die Effekte eines digitales Spiels auf das Wissen und die Einstellung zum Thema Präventionskultur im Arbeitskontext

Im Forschungsprojekt Simkult (www.simkult.de [5]) wurde ein Serious Game als innovative Form der Prävention im Arbeitskontext entwickelt. Das Serious Game vermittelt Wissen zu Themen wie Betriebsklima, Führung, Partizipation und deren Auswirkung auf Sicherheit und Gesundheit und dient als Ausgangspunkt für die Reflektion und Weiterentwicklung der eigenen Präventionskultur. In dem für PC, Mac und iOS entwickelten Prototypen spielen 5-20 SpielerInnen gemeinsam eine Managementsimulation. Die Spielenden werden dabei in mehreren Runden in die Rolle der Führungskraft in ihrem eigenen Restaurant versetzt. Dabei sind sie sowohl für die Produktivität als auch die Sicherheit und Gesundheit verantwortlich. Erste Evaluationsstudien mit frühen Entwicklungsversionen konnten positive Effekte in Bezug auf die Motivation sich mit dem Thema auseinanderzusetzen als auch in Bezug auf das erworbene Wissen zeigen.

Ziel der ausgeschriebenen Arbeit ist es, auf Grundlage einer empirischen Untersuchung einen Beitrag zur Beantwortung folgender Forschungsfragen zu leisten:

  • Welche Usability Aspekte in Bezug auf die Bedienung des Serious Games Simkult lassen sich in unterschiedlichen Anwendungsszenarien identifizieren?
  • Welche Lerneffekte in Bezug auf Wissen über die Themen Sicherheit und Gesundheit lassen sich empirisch auf das Spielen von Simkult zurückführen?
  • Welche motivatonalen Effekte sind mit der Verwendung des Spiels verbunden (Lernmotivation, Interesse am Thema Präventionskultur, Selbstwirksamkeit und Handlungskompetenz)?
  • Wie ist die Game-Experience beim Spielen von Simkult und welchen Zusammenhang hat diese mit den kognitiven und motivatonalen Effekten?


Bei Interesse, weiteren Fragen oder Anmerkungen melden Sie sich gerne:


Ansprechpartner:

Dr. Felix Kapp, E-Mail: felix.kapp@tu-berlin.de [6]

 

Konzeptfindung via Fokusgruppeninterview für ein Motorrad- Fahrerassistenzsystem

Motorradfahren ist gefährlich - auf 100.000 zugelassene Krafträder mit amtlichem Kennzeichen verunglückten 2016 laut Daten des Statistischen Bundesamts 13 Fahrer tödlich. Dies entspricht mehr als dem Vierfachen der Zahl der getöteten PKW-Fahrer.
Fahrerassistenzsysteme haben das Potential, Unfälle zu verhindern. Dies hat sich bei bereits etablierten Beispielen wie ABS deutlich gezeigt. Diese Systeme greifen allerdings aktiv in den Fahrzustand ein und haben keine Auswirkungen auf das menschliche Versagen des oder der Unfallbeteiligten.


Hier bietet sich ein neuartiges Fahrerassistenzsystem an, welches die Verbindung des Fahrers zum Fahrzeug erweitert und ihm bessere bzw. zusätzliche Sinne zur Verfügung stellt, mit denen er in der Lage ist, gefährliche Situationen schneller zu erkennen und sinnvoller zu reagieren.

Voraussetzung für die Entwicklung eines solches Systems ist die Kenntnis der relevanten Unfallszenarien, insbesondere von Alleinunfällen, welche von Motorradfahrern aus unterschiedlichen Gründen selten gemeldet und damit aufgezeichnet werden. Eine Befragung von Motorradfahrern im Zuge von Fokusgruppeninterviews schafft hier Abhilfe.

Ziel der Arbeit ist die Untersuchung von Unfallszenarien und der Akzeptanz von möglichen Assistenzsystemen anhand von Fokusgruppeninterviews. Die Inhalte der Arbeit gestalten sich folgendermaßen:

  • Literaturrecherche zum Thema Motorradfahrdynamik, -ergonomie, -assistenzsysteme und -sicherheit
  • Planung und Durchführung eines Fokusgruppeninterviews zum Bestimmen von in der Praxis häufig vorkommender
  • Unfall- bzw. Beinaheunfallszenarien und zur Akzeptanz von dem entgegenwirkenden Assistenzsystemen
  • Auswertung der im Rahmen der Interviews erstellten Aufzeichnungen
  • Interpretation der Ergebnisse und Ableitung von möglichen Ansätzen bzw. Konzepten für Fahrerassistenzsysteme

Anforderungen:

  • Grundlegende Kenntnisse im Bereich der Mensch-Maschine-Systeme im Kraftfahrzeug
  • Persönlicher Bezug zum Motorrad erwünscht

Ansprechpartner:
M.Sc. Richard Reisig, Tel.: +49 176 268 39 187, E-Mail: richard.reisig@campus.tu-berlin.de [7]

 

 

 

Einfluss einer Datenschutzskala auf das Auswahlverhalten in einem App-Markt

Auf welche Kriterien wird beim Herunterladen von Smartphone-Applikationen geachtet? Bei den meist genutzten Plattformen wird kaum über den Datenaustausch und den Datenschutz informiert. Im Rahmen einer Forschungsarbeit wurde in einem App-Markt eine Datenschutzskala implementierten und deren Einfluss auf das Nutzerverhalten untersucht.Im Rahmen einer empirischen Studie wurden die Teilnehmenden gebeten, vorgegebene Aufgaben an einem Smartphone zu erfüllen und hierzu passende Apps aus dem App-Markt zu installieren. Das Auswahlverhalten der Versuchspersonen wurde aufgezeichnet und diese wurden im Anschluss befragt. Ziel dieser Arbeit ist es, auf Grundlage der aufgenommenen Interviews folgende Forschungsfragens zu beantworten:

  • Auf welchen Merkmalen liegt bei der Auswahl von Applikationen zur Absolvierung einer vorgegebenen Aufgabe der größte Fokus?
  • Wird die implementierte Datenschutzskala beachtet?
  • Welche Auswirkungen hat die Datenschutzskala auf die Applikationsauswahl?
  • Wird die Sortierfunktion, um die Applikationen nach Datenfreundlichkeit zu sortieren, genutzt?
  • Wird die Funktion der Übersicht über die eingeforderten Rechte und Weitergabe der Daten genutzt?
  • Welche Verbesserung müssten vorgenommen werden, um die Nutzer im Sinne der Wahrung ihrer persönlichen Daten zu sensibilisieren?

Ansprechpartner:
M.Sc. Sven Bock [8], E-Mail: sven.bock@mms.tu-berlin.de [9]

 

 

 

Design and evaluation of gaze interfaces based on smooth pursuit eye movement

Gaze interaction is compelling for human-computer interaction because it provides a contactless and fast input modality. Many researchers devoted themselves to develop robust gaze interaction systems and evaluate user performance. In order to meet the needs of everyday use, Vidal et al. (2013) presented a pursuits-based interface, where users can spontaneously interact with moving targets . Although the pursuits-based interactions were regarded as flexible and calibration free for pervasive screens, user acceptance is still to be improved. In this study, we aim to explore how users can, want, or need to interact using gaze. We will measure users' perception, preference, physical and psychological responses that occur before, during and after use and find out proper design concepts for gaze interface to achieve a higher user acceptance.

Contact:

M.Sc. Zhe Zeng [10], E-Mail: zze@mms.tu-berlin.de [11]

 

 

 

Anpassung eines blickgesteuerten Automaten an unterschiedlich große Personen

Blickgesteuerter Automat
Lupe [12]

Am FG Mensch-Maschine-Systeme wurde der Prototyp eines blickgesteuerten Automaten aufgebaut. Dieser Prototyp soll im Rahmen der Abschlussarbeit an die Nutzung durch unterschiedlich große Personen und im Rollstuhl sitzende Personen angepasst werden.

Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting [13]

 

 

 

Telepräsenzroboter

Telepräsenzroboter (z.B. der Firma Double Robotics [14]) erlauben entfernten Personen die Teilnahme an Veranstaltungen und Treffen an anderen Orten. In dem Kontext bieten sich verschiedene Fragestellungen für studentische Arbeiten an:

  • Welche Vor- und Nachteile haben Telepräsenzroboter im Vergleich zu "klassischen" Besprechungen (im Kontinuum direkte Anwesenheit - Telepräsenzroboter - Videokonferenz - Telefonkonferenz - online Chat)?
  • Mögliche Szenarien für den Einatz von Telepräsenzrobotern, z.B. im Rahmen der Unterstützung Älterer, des Kontakthaltens innerhalb der Familie und des Freundeskreises, Hilfestellung durch Experten bei Do-it-Yourself Aktivitäten.
  • Erweiterung von Telepräsenzrobotern um Manipilationsmöglichkeiten
  • Verbesserung der Software von Telepräsenzrobotern

Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting [15]

 

 

 

Online-Datenanalyse von Blickbewegungen

In dieser Arbeit sollen Algorithmen entwickelt werden, die eine Analyse von Blickdaten anhand von online erfassten Daten erlauben. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Extraktion von Merkmalen der Blickbewegungen im Kontext der Mensch-Maschine-Systeme. In diesem Projekt sind Programmierkenntnisse erforderlich. Eine Betreuung der Arbeit in Kooperation mit der Fakultät IV ist möglich.

Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting [16]

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