TU Berlin

Mensch-Maschine-SystemeOffene Aufgaben

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Offene Abschlussarbeiten

Das FG MMS bietet die Möglichkeit an den Forschungsfeldern und den aktuellen Projekten aktiv mitzuarbeiten und an der eigenen Abschlussarbeit zu arbeiten. Bei Interesse können Sie sich auf dieser Seite über offene Themengebiete für Bachelor- und Masterarbeiten informieren. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an die angegebenen Ansprechpartner*innen.

Natürlich sind wir immer für Anfragen und Anregungen offen. Sprechen Sie uns an, wir werden für Sie eine individuelle Lösung finden. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting oder tragen Sie sich für einen Termin in seiner Sprechstunde ein.

 

 

Entwicklung und Evaluation von smooth-pursuit-basierten Blickschnittstellen

Blickinteraktion ermöglicht in der Mensch-Computer-Interaktion eine kontaktlose und schnelle Eingabemöglichkeit. Viele Forscher widmeten sich der Entwicklung robuster Blickinteraktionssysteme und der Bewertung der Benutzerleistung.U.a. Vidal et al. (2013) haben eine auf sogenannten langsamen Folgebewegungen des Auges ("smooth pursuit movements") basierende Schnittstelle vorgestellt. Hier interagieren die Nutzenden mit dem System, indem sie verschiedenen sich bewegenden Zielenmit den Augen folgen. Obwohl die smooth-pursuit-basierte Interaktionen als flexibel und kalibrierungsfrei für allgegenwärtige Bildschirme angesehen wird, kann die Akzeptanz durch die Nutzenden noch verbessert werden. Im Rahmen der Arbeit soll untersucht werden, wie Nutzende mit Blick interagieren können, wollen oder müssen. Es sollen Designkonzepte für die Blickschnittstelle entwickelt und untersucht werden, die eine höhere Akzeptanz erreichen.

Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting

 

 

 

Anpassung eines blickgesteuerten Automaten an unterschiedlich große Personen

Blickgesteuerter Automat
Lupe

Am FG Mensch-Maschine-Systeme wurde der Prototyp eines blickgesteuerten Automaten aufgebaut. Dieser Prototyp soll im Rahmen der Abschlussarbeit an die Nutzung durch unterschiedlich große Personen und im Rollstuhl sitzende Personen angepasst werden.

Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting

 

 

 

Explainable AI

In der Abschlussarbeit soll es darum gehen, wie man Entscheidungen einer Künstlichen Intelligenz einer/einem Nutzer*in so erklären kann, dass er/sie Vertrauen in die Entscheidung hat und sie akzeptiert. Beziehungsweise in welchen Anwendungsfällen Nutzer*innen Entscheidungen einer Künstlichen Intelligenz akzeptieren und in welchen nicht.

Dafür soll eine spielerische Anwendung erstellt werden, mit der Nutzer*innen die Entscheidungen der KI real erfahren und durchlaufen können und die dann in einer Online-Studie verwendet werden soll.

Kontakt:

Über die beiden konkreten Themen hinaus, sind auch andere Themen im Bereich Explainable AI/ Interaktion im Fahrzeuginnenraum oder Gestensteuerung in der Mensch-Maschine-Interaktion möglich bzw. können auch eigene Themen vorgeschlagen werden.

Fahrerintentionserkennung

In einer vorangegangenen Studie ist ein Algorithmus entwickelt worden, der voraussagen kann, ob der/die Fahrer*in eines Kfz an einer Kreuzung abbiegen oder geradeaus fahren wird. Die Intention der Entwicklung war es, in der Zukunft adaptive Anzeigen zu gestalten, die dem/der Fahrer*in nur relevante Informationen oder Warnungen zu anderen Verkehrsteilnehmer*innen in Abhängigkeit von der erkannten Intention des/der Fahrer*in anzeigen. Die Fragestellung der geplanten Studie ist, wie solche Informationen gestaltet sein sollen und wie sich diese auf das Vertrauen und die Ablenkung des/ der Fahrer*in auswirken.

In der Abschlussarbeit geht es darum, gemeinsam ein Konzept für die Untersuchung zu erarbeiten, eine entsprechende Strecke für eine Fahrsimulation zu erstellen bzw. auszusuchen und die Studie im Fahrsimulator durchzuführen.

Kontakt:

Über die beiden konkreten Themen hinaus, sind auch andere Themen im Bereich Explainable AI/ Interaktion im Fahrzeuginnenraum oder Gestensteuerung in der Mensch-Maschine-Interaktion möglich bzw. können auch eigene Themen vorgeschlagen werden.

Untersuchung des Bewegungsverhaltens des digitalen Menschen im Planungswerkzeugs ema Work Designer im Kontext ergonomischer Anwendungen

Digitale Planungswerkzeuge wie der ema Work Designer (emaWD) ermöglichen bereits im Planungsprozess eine ergonomische, wirtschaftliche und sicherheitstechnische Untersuchung von Produkten und Arbeitsprozessen. Zur Untersuchung von Arbeitsprozessen ist vielmals die Erstellung von Bewegungen und deren ergonomische Betrachtung ein wichtiger Analyseschwerpunkt. Hierbei werden je nach Fragestellung unterschiedliche Anforderungen an die Qualität der Bewegungserstellung gestellt.

Im Rahmen der Arbeit soll das Bewegungsverhalten des digitalen Menschmodells im Planungswerkzeugs ema Work Designer nach verschiedenen Kriterien untersucht und Verbesserungsvorschläge erarbeitet werden. Hierzu ist sich in die Software in Unterstützung mit der Firma imk automotive einzuarbeiten und sich mit der ergonomischen Ausführung von Arbeitsprozessen (z.B. ergonomisches Heben) auseinanderzusetzen. Zur Untersuchung ist ein geeignetes Versuchssetting inkl. Simulationen zu erstellen, um repräsentative Arbeitsausführungen zu untersuchen. Anhand der durchgeführten Simulation unter Einbindung von Ergonomieexpert*innen wird eine Beurteilung der Bewegungsausführung anhand geeigneter Bewertungskriterien erstellt. Auf Basis der Erkenntnisse können erste Verbesserungsvorschlägen erarbeitet werden.

Im Ergebnis kann damit eine Aussage zur Qualität des Bewegungsverhaltens des digitalen Menschen im emaWD abgeleitet und mögliche Defizite identifiziert werden. Damit kann ein Beitrag zur Verbesserung der Methoden virtueller Ergonomie geleistet werden. 

Bearbeitungsschwerpunkte:

  • Einarbeitung in ergonomische Bewegungsausführung von Arbeitsprozessen (u.a. Lastenhandhabung, Bewegungsmuster)
  • Einarbeitung in das virtuelle Planungs- und Ergonomietool ema Work Designer in Unterstützung
  • Aufstellung eines geeigneten Versuchsdesign (Ziele, Bewertungskriterien etc.) inkl. Simulationen (z.B. Handhabung Lasten aus unterschiedlichen Arbeitshöhen)
  • Durchführung der Untersuchung inkl. Befragung von Ergonomieexperten*innen
  • Ergebnisdarstellung und -diskussion
  • Ableitung erster Verbesserungsvorschläge

Kontakt: (Doktorandin zum Thema Modellierung komplexer Bewegungsabläufe an der BEUTH HOCHSCHULE FÜR TECHNIK BERLIN und der TU Berlin) und

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