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TU Berlin

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IBIS versus UCD

Bietet IBIS einen Mehrwert gegenüber etablierten UCD-Methoden?

Eine Vergleichsstudie anhand eines CMS-Publikationsworkflows

WS 2011/12

Projektpartner

Lupe

Auftraggeber: Hartmut Schmitt, a3 systems GmbH 

Projektteam: 

Uta Baumann, Madeline Beyer, Sonja Gauselmann, Cédric Giessner, Nina Hallier, Falk Herrmann, Annika Johnsen, Nadine Klein, Anne-Catrin Ludwig, Xenia Meier, Isabel Emily Menz, Lore Renner, Laura Riedel, Julia Schmidt, Angelika Stadler, Simon Willkomm

Projektleitung: Christian Karl, Caroline Merkel 

Verantwortlicher: Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting 

Projektbetreuung: Dipl. Ing. (FH) Martina Kürbitz, TU Berlin 

Fachliche Betreuung: Dipl.-Psych. Diana Löffler, TU Berlin 

 

Inhalt

Zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit von verschiedensten technischen Anwendungen findet die Entwicklung zahlreicher Produkte im iterativen User-Centered Design (UCD) Prozess statt. Dabei führt die Übertragung der erhobenen Nutzerdaten in ein entsprechendes Produktdesign häufig zu Schwierigkeiten.

Im vorliegenden Projekt wurde überprüft, ob der Einsatz von Image Schemata in einem Software- Entwicklungsprozess einen Mehrwert gegenüber gebräuchlichen UCD-Methoden bietet und zur Entwicklung einer besseren Benutzeroberfläche führt.

Hierfür nahmen sechs Probanden an einer Usability-Studie teil, in welcher sie die Registerkarte „Workflow“ des Content-Management-Systems dante cms der Firma a3 systems GmbH testeten sowie die intuitive Benutzbarkeit anhand des QUESI-Fragebogens beurteilten.

Anschließend nahm ein Teil der Projektgruppe die Datenauswertung und Entwicklung eines Prototyps gemäß der herkömmlichen UCD-Methode vor, während der andere Teil der Projektgruppe parallel hierzu zusätzlich Image Schemata und Primärmetaphern berücksichtigte, die aus den erhobenen Daten abgeleitet wurden.

Nach Erstellung der jeweiligen Prototypen wurde ein erneuter Nutzertest mit erfahrenen Nutzern des dante cms durchgeführt und abermals anhand des QUESI-Fragebogens zur Messung intuitiver Benutzbarkeit beurteilt.

Weiterhin evaluierten die 16 Projektteilnehmer die vorangegangenen Prozesse zur Entwicklung beider Prototypen mittels eines selbstentwickelten Fragebogens hinsichtlich ihrer Komplexität, der Erlernbarkeit der Methode sowie der Effizienz.

Die Evaluationsergebnisse zeigen keine bedeutsamen Unterschiede hinsichtlich der Anforderungen an das Produkt, der DIN EN ISO 9241-110 sowie bezüglich der Effektivität, Effizienz und intuitiven Benutzbarkeit. Allerdings wurden beide Prototypen deutlich besser beurteilt als die zum Zeitpunkt der Evaluation aktuelle Version der Registerkarte „Workflow“.

Allerdings wurde die UCD-Methode in allen abgefragten Kriterien positiver beurteilt. Eine Gegenüberstellung des jeweiligen Arbeitsaufwandes beider Methoden zeigte zudem, dass ein Vorgehen nach UCD als ressourcenschonender angesehen werden kann.

Die Ergebnisse zur Prototypen- und Prozessevaluation sind in Anbetracht der kleinen Stichproben sowie der gewählten Indikatoren und Methoden jedoch kritisch zu hinterfragen und bedürfen in nachfolgenden Untersuchungen einer repräsentativeren Stichprobe in einem standardisierten Verfahren.

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