TU Berlin

Mensch-Maschine-SystemeMental Models for GIMP

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Mental Models for GIMP

Welche Anforderungen stellen die professionellen Nutzer an das Open Source Bildbearbeitungssoftware GIMP?

Die Anwendung der Mental Models Methode (Indi Young) auf komplexe Software

SS 2012

Projektpartner

Lupe

Auftraggeber: Peter Sicking, relevantive AG


Projektteam:

Adeline Chandra, Anne Seelmann, Elisa Klose, Thomas Krause, Robert Benning, Anna Zirk


Projektleitung: Carolin Hillmann

Verantwortlicher: Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting

Projektbetreuung: Dr.-Ing. Anne Wegerich, Dipl.-Psych. Diana Löffler

Inhalt

Das Anliegen dieser interdisziplinären Projektarbeit war die Verbesserung der Open Source Software GIMP, ein Programm zur professionellen Bildbearbeitung mithilfe von Indi Youngs Mental Models Methode.

Laut GIMPs Produktvision sind Anwendungsgebiete z.B. High-end-Foto- Bearbeitung, professionelle Erstellung von Icons, von grafischen und künstlerischen Elementen für Websites und von User Interfaces. Entsprechend dieser Angaben wurden die Nutzergruppen definiert. Durch Anwendung der Mental Models Methode wurden Nutzeraufgaben und -philosophien analysiert und Problemlösungen und Innovationen für die Software erarbeitet.  Nutzperspektiven wurden entsprechend dieser Methode  in drei aufeinander aufbauenden Schritten untersucht. Zunächst wurden Einzelinterviews mit den Nutzern durchgeführt, die im Anschluss transkribiert wurden. Die Transkripte wurden durchkämmt, Atomic Tasks herausgefiltert und nach Ähnlichkeit gruppiert.  Abschließend wurden die Ergebnisse durch ein Mental Model visualisiert. Diese Visualisierung beinhaltet die Gegenüberstellung von Nutzeranforderungen und dem gegebenen Funktionsumfang von GIMP. Hierdurch lassen sich Nutzerperspektiven sehr übersichtlich darstellen und Funktionslücken einfach aufdecken.

Es zeigte sich, dass GIMP viele Funktionsbereiche sehr gut abdeckt und den Nutzerperspektiven gerecht wird. Es stellte sich jedoch auch heraus, dass es Nutzeranforderungen gibt, die zum Teil noch gar nicht oder nur lückenhaft durch GIMP abgedeckt werden. Die Funktionslücken wurden analysiert und durch  innovative Funktionsvorschläge gefüllt.

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