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TU Berlin

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Simulator-unterstütztes Öko-Fahrtraining für Berufskraftfahrer

Auftraggeber

Die Firma SiFaT Road Safety GmbH baut und vermietet seit 2007 in Berlin hochwertige Simulatoren für das Training von Berufskraftfahrern. Der Fokus  liegt dabei nicht nur auf einem Höchstmaß an Mobilität, welche es erlaubt, Schulungen auch extern beim Kunden durchzuführen, sondern auch auf der Realitätstreue des Fahrkontexts. Hervorzuheben sind neben der sicheren und umweltfreundlichen Trainingsumgebung - im Vergleich zum Training mit einem LKW auf einem Verkehrsübungsplatz - vor allem die Möglichkeit zur Standardisierung des dargebotenen Trainingsszenarios, sowie die gezielte Herbeiführung trainingsrelevanter Verkehrssituationen.

Weitere Informationen dazu lassen sich der Internetpräsenz der Firma SiFaT Road Safety GmbH entnehmen.

 

 

Projektteam
Lupe
Fahrsimulator der Firma SiFaT Road Safety GmbH
Lupe

 

Projektpartner

Auftraggeber: Klaus Haller, SiFaT Road Safety GmbH

Projektteam: Ali Can Daniel Baykal, Alexander Bogenrieder, Eduard Boschmann, Cedric Große, Ekaterina Kim, Sabrina Rohrer, Nina Alexandra Wahn, Hülya Topbas, Leonard Wiering, Xiaohong Xie

Projektleitung: Philipp Schrader, Maria Wirzberger

Projektbetreuung: Dr.-Ing. Katja Karrer-Gauß, B.Sc. Cornelia Lüderitz

Verantwortlicher: Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting

 

Projektbeschreibung

Das ökologisch bewusste Führen eines Lastkraftwagens  wird von diversen Faktoren direkt oder indirekt beeinflusst. Neben Variablen wie der zugeladenen Ladung oder des Geländes der Route stellt selbst bei hochmodernen und automatisierten Fahrzeugen der Fahrer mit  seinem individuellen Brems- und Gasverhalten einen wesentlichen Bestandteil der Interaktion und damit ein erhebliches Erfolgspotential dar. Wissenschaftliche Studien von unabhängigen Forschungseinrichtungen zeigen, dass ein trainierter Fahrer durch die gezielte Anwendung von Sparmaßnahmen seinen Kraftstoffverbrauch signifikant reduzieren kann.

Schulungsmethoden setzen genau an dieser Stelle an. Das Ziel ist es hier, ausgewählte Fahrer möglichst nachhaltig durch Eco-Driving auszubilden und auf diese Weise alte Gewohnheiten gewissermaßen zu überschreiben. Eine vorausschauende Fahrweise kann darüber hinaus Unfälle verhindern, und so zusätzlich zu einer Entlastung der Versicherungen im Sinne einer weiteren Kostensenkung führen. Feldversuche im realen LKW sind zum einen gefährlich, da diese aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, und zum anderen kostenintensiv durch den bereits geschilderten Spritverbrauch. An dieser Stelle lässt sich bereits deutlich das Potential eines Simulators in diesem Kontext erkennen.

Die Projektaufgabe bestand nun in der Durchführung und Evaluation des von der Firma SiFaT Road Safety GmbH entwickelten simulator-unterstützten Trainings. Dazu wurden wichtige Parameter der Fahrzeugführung vor und nach dem Training sowie der jeweilige Kraftstoffverbrauch erhoben, und die auf diese Weise gewonnenen Daten in Bezug auf die Trainingswirksamkeit wissenschaftlich aufbereitet und dokumentiert. Zusätzlich führte das Projektteam eigenständig Befragungen der Versuchsteilnehmer durchgeführt, deren Ergebnisse ebenfalls wissenschaftlich ausgewertet wurden.

Auf Basis einer ausführlichen Kreativsitzung, Literatur- und Branchenrecherche sowie der Fahrerbefragung wurde darüber hinaus eine Vielzahl von Ideen generiert, um Berufskraftfahrerinnen und -fahrer auch nachhaltig zum ökologischen Fahren zu motivieren. In diesem Zusammenhang wurde auch die bestehende Urkunde der Firma SiFaT für die Trainingsteilnehmenden optimiert. Ergänzend wurden erste Entwürfe von Stickern, diversen Gimmicks sowie weiteren Ideen zur Steigerung der Fahrermotivation konzipiert und dem Auftraggeber vorgestellt.

 

Die Ergebnisse des Projekts wurden darüber hinaus in Form von Presseberichten in der TU-intern sowie dem PR-Portal LivePR veröffentlicht.

Zusatzinformationen / Extras

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